Schlussspurt im Gemeindehaus

 

Schon seit einem Jahr ist unser Gemeindehaus nun eine Baustelle, doch das Ende ist jetzt absehbar – wir sind auf der Zielgeraden! Die groben Arbeiten im inneren sind längst abgeschlossen und mit jedem Tag wird ein Stück mehr fertig gestellt. Zurzeit werden die Außenanlagen hergerichtet, zu deren Neuerung eine barrierefreie Rampe gehört. Aufgrund der vorgeschriebenen maximal 6 % Steigung beginnt diese direkt neben dem Pfarrhaus und führt zum neugestalteten Vorplatz vor den Buntglasscheiben. Hier entsteht ein Meetingpoint: Der überdachte Eingangsbereich und eine feststehende Bank laden zum Verweilen vor dem Gemeindehaus ein. Der großzügige Treppenaufgang mit einer indirekten Beleuchtung führt unmittelbar zum zentralen Eingang des Gemeindehauses.  Ein helles freundliches Foyer empfängt die Gäste und geleitet sie rechts ins neu integrierte Gemeindebüro, links direkt ins Treppenhaus und geradeaus in den großen Saal. Alles mit modernen Brandschutztüren in Glas ausgestaltet, die immer einen Blick in die angrenzenden Bereiche ermöglichen. 

Durch einen hellen in Grau gehaltenen Anstrich und mit weiß abgesetzten Farsen in der Decke erstrahlt der große Saal im neuen Licht unterstrichen von den auf LED umgerüsteten alten Kugelleuchten in Kombination mit modernen Einbaustrahlern. Das Metallrelief an der Bühnenrückwand „Sturm auf dem See“ wurde aufgearbeitet und wieder am gewohnten Platz angebracht. Es kommt jetzt deutlich besser zur Geltung und soll nicht wieder durch Vorhang oder Stühle verstellt werden. Für die neuen Stühle und Tische gibt es jetzt ein separates Stuhllager neben dem Eingangsbereich zum Saal. Gerade eben wurde das Parket abgeschliffen, an einigen Stellen ergänzt und neu lackiert. 

Das alte Kaminzimmer profitiert von der Erweiterung durch den Anbau und den Abbau des Kamins, deshalb muss für diesen kleinen Saal jetzt ein neuer Name gefunden werden. Mit der geplanten L-Bestuhlung werden 25 Personen Platz finden können. Am meisten freut sich Frau Beuße auf ihr neues Büro mit einer Theke für den Empfang und viel Platz für allen Bürobedarf. Gleich nebenan mit Blick zur Straßenseite befindet sich das Pfarrerzimmer mit ausreichend Platz für zwei Arbeitsplätze und kleiner Besprechungsecke. Aus dem Bereich des Gemeindebüros hat man immer einen Blick ins Foyer, es ist aber auch separat abzuschließen, wenn es nicht mehr besetzt ist. 

Neben dem Foyer befindet sich ein barrierefreies WC in unmittelbarer Nähe der beiden Säle, während die weiteren Toiletten wie gehabt im Untergeschoss untergebracht sind.  Ebenfalls komplett saniert, sind sie zwar nicht größer, aber viel heller und freundlicher geworden. Am meisten profitieren die beiden Gruppenräume im Untergeschoss von dem Anbau. Sie sind um einige Quadratmeter größer geworden und haben jetzt Tageslicht. Zur Erfüllung der Vorschriften für die Rettungswege wurde ein Lichthof mit Fluchttreppe angebaut. Der CVJM hat die Räume schon in Augenschein genommen und kann es kaum erwarten, sich dort zu treffen. Neben den Lager- und Archivräumen richtet sich unser Küster demnächst seinen Wirtschaftsraum im Untergeschoss des Gemeindehauses ein. 

Im Obergeschoss gibt es ebenfalls neue Wände, neue Decken, neue Lampen und einen neuen Design-Boden aus Vinyl. Hier entstehen zwei Multifunktionsräume mit moderner Medientechnik, die u.a. als Besprechungs- oder Seminarräume genutzt werden können. Ein einladender Vorraum, eine Lounge mit Teeküche, empfängt die Besucher in diesem Bereich. 

Bei der gesamten Renovierung haben wir viel Wert daraufgelegt, das Alte zu bewahren und mit dem modernen harmonisch zu verbinden. Das Treppenhaus aus dem Erbauerjahr 1954 ist ein Beispiel dafür. Das Treppengeländer entsprach nicht mehr den aktuellen Bauvorschriften und konnte zu einer Gefahr bei unsachgemäßer Nutzung werden, deshalb musste eine Lösung für eine Erhöhung des Geländers gefunden werden. Ein Schlosser aus Kelkheim hat in mühevoller Detailarbeit direkt vor Ort Stück für Stück einen neuen Edelstahlhandlauf immer parallel zum alten angeschweißt, eine wirklich gelungene Arbeit, die den Charakter des Treppenhauses bewahrt. Zusammen mit den aufgearbeiteten Buntglasscheiben erscheint auch das alte Treppenhaus in neuem Glanz und das sogar bei Dunkelheit, wenn demnächst das Buntglasfenster hinterleuchtet wird. 

Nun fehlt nur noch die Küche, eine weitere Neuerung im Gemeindehaus. Der Einbau soll Anfang September erfolgen. Dann haben wir eine semiprofessionelle Cateringküche mit einem großen Arbeitsblock in der Mitte, damit möglichst viele Köche und Kochgruppen zusammenarbeiten können. Eine neue Tür von der Küche zum Saal ermöglicht eine direkte Andienung des Saals.  

Auch wenn wir bisher gut in unserem Terminplan lagen, so ereilt uns jetzt doch die angespannte Marktlage. Die Lieferung der Türen verzögert sich immer wieder und führt gerade zu einem Stillstand im Innenausbau, weil die Folgegewerke nicht weiterarbeiten können. Erst im Anschluss können die Innenausbauten und die Einbauschränke und Regale etc. durch drei ortsansässige Schreiner fortgesetzt werden. Es wird viel abschließbaren Stauraum geben, so dass jede Gruppe ihren Materialschrank erhält und die Räume immer aufgeräumt bleiben.

Es gibt also noch einiges zu tun, haben wir immer noch die Hoffnung, dass wir weiterhin unseren Zeitplan einhalten können. Mitte Oktober wird das Gemeindebüro einziehen und danach sollten alle Restarbeiten abgeschlossen sein und wir können die Einweihungsfeier planen. 

Vorab benötigen wir aber ein weiteres Mal die Unterstützung der Gemeinde: wir suchen Sponsoren für diverse Projekte rum ums Gemeindehaus von den Teeküchen über die Medienwand, bis zur Sitzbank auf dem Vorplatz oder Patenschaften für die neuen Stühle.

 

Uta Bormann-Kuhles (Vorsitz Kirchenvorstand)

 

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