Die Gemeindehaussanierung hat begonnen

 

Nach dem die Stadt Bad Soden die behördliche und die EKHN die synodale Baugenehmigung für die Sanierung erteilt haben, kann es endlich los gehen. Der erste Schritt wurde bereits zu Beginn dieses Jahres mit dem Umzug des Gemeindebüros ins Küsterhaus unternommen. Hier haben sich alle Beteiligten mittlerweile gut eingerichtet und fühlen sich sehr wohl in der Interimslösung während des Umbaus.

Das Gemeindehaus selbst ist seit dem 20. Juli 2020 geschlossen und die Ausräumarbeiten konnten starten. Es ist unglaublich, was sich alles im Laufe der Jahre in den vielen Ecken und Nischen des Gemeindehauses angesammelt hat. Es wurde sehr viel entsorgt, aussortiert und alles Brauchbare in die Außenlager im Küsterhaus und die Händelstraße 48 geräumt. Dabei waren viele helfende Hände notwendig und die Sperrmüllabfuhren haben sich gelohnt.

Nun haben Mitte August die äußeren Arbeiten mit dem Roden der Sträucher, Hecken und Bäume für die notwendigen Erdarbeiten begonnen. Und da kam manchem von uns die traurige Geschichte jenes Baumes ins Gedächtnis, von dem die Sängerin Alexandra in einem bekannten Sachlager singt, dass er eines Tages gefällt wurde. „Mein Freund , der Baum …“. Das ist zwar nicht schön, aber für die Umbauarbeiten wird einerseits Raum für äußere Renovierungsmaßnahmen und Anbauten am Gebäude und andererseits Platz für Lagerfläche von Baumaterial benötigt.

Daran schließen sich ab dem 24. August die Entkernungs- und die Erdbauarbeiten an und werden mit den Rohbauarbeiten insbesondere für den Anbau des Gemeindebüros und den neuen Eingang fortgeführt. Eine besondere Herausforderung wird auch die neue Rampe, die einen behindertengerechten Zugang zum Gemeindehaus ermöglichen wird, der dann auch den aktuellen Vorschriften entspricht. Je nach Wetterlage könnten die Rohbauarbeiten bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Bei den Ausschreibungen für die vielen verschiedenen Gewerke haben wir uns bemüht besonders die Bad Sodener Firmen und Handwerksbetriebe einzubeziehen, auch wenn letztendlich der Wettbewerb den Ausschlag gibt.

So freuen wir uns jetzt über den lang ersehnten Start der Sanierungsarbeiten und wünschen uns wenige negative Überraschungen am Bau und einen gedeihlichen Baufortschritt. In der Zwischenzeit bitten wir alle Gemeindemitglieder um Verständnis für die vielen Einschränkungen durch die räumlichen Engpässe, die durch die Corona-Pandemie zusätzlich eingeschränkt werden. Freuen wir uns alle darauf, dass zwar zunächst etwas Gewohntes abgebaut und aufgerissen wird, daraus aber durchaus etwas Schönes entstehen wird.