Evangelisch sein

Evangelische Kirche in Deutschland

Die Wartburg gilt als evangelisches Symbol (Foto ich-und-du_pixelio.de)

Halt bieten, Rat geben, Ankerpunkt sein, Nächstenliebe leben, Gemeinschaft stiften, Jugendarbeit, Altenpflege, Suppenküche, Kirchenmusik – evangelische Kirche kennt all das und noch mehr. Die Bibel, das Evangelium von Jesus Christus sind die verbindende Grundlage, die Botschaft Jesu mit Leben zu füllen ist die Aufgabe. Daran arbeiten nicht nur die Pastorinnen und Pastoren der Kirche, sondern auch mehr als 24 Millionen evangelischen Christen in fast 16.000 evangelischen Gemeinden im Land.  Die evangelische Kirche entsteht als der Zusammenschluss der Protestanten von unten herauf. Kirche bedeutet dadurch für jeden etwas eigenes. Jeder hat eigene Erlebnisse in seiner Gemeinde, mit seinem Glauben und der christlichen Botschaft.

Trotzdem braucht die Kirche eine zentrale Institution, die all das zusammenfassen und nach außen tragen kann. Die Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist ein Dach, unter dem sich die ganze Vielfalt des protestantischen Glaubens in Deutschland wiederfindet. In der Evangelischen Kirche in Deutschland hat die Gemeinschaft von 22 lutherischen, reformierten und unierten Landeskirchen ihre institutionelle Gestalt gefunden.