
Katrin Göring-Eckardt im Stiftungsgottesdienst
Die Politikerin verbindet entschiedenes Christsein mit politischem Engagement
Auch in einem so reichen Land wie Deutschland geht es nicht ohne Beistand und Zuwendung, sagte Katrin Göring-Eckardt im Stiftungsgottesdienst in der evangelischen Kirche in Bad Soden. Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags und Präses der Synode der EKD predigte am 29. April 2012 in der voll besetzen Kirche. Göring-Eckardt ist bekannt dafür, dass sie in ihrer Person entschiedenes Christsein mit politischem Engagement verbindet.
Es sei beeindruckend und hilfreich zu sehen, was die Stiftung an Sichtbarem schon geschaffen habe, wie die gut renovierte Kirche oder die Förderung von Kindern und Jugendlichen, „wir sollen aber auch das Unsichtbare des Glaubens suchen“, sagte Göring-Eckardt, die auch einige Semester Theologie studiert hat. Im Anschluss war Gelegenheit, mit dem hohen Gast aus Kirche und Politik bei Gebäck und einem leichten Sommerwein ins Gespräch zu kommen.
Stiftungsvorsitzende Marlehn Thieme, die wie Göring-Eckardt dem Rat der EKD angehört, hat die Grüne Politikerin und engagierte Christin nach Bad Soden eingeladen. Mit der Stiftung verhalte es sich wie mit dem Glauben, sagte Thieme. Die Stiftung brauche das Vertrauen, dass vieles was heute noch nicht zu sehen ist, in Zukunft sichtbar werde. Schon jetzt erbringe die Stiftung aus ihrem wachsenden Vermögen ein Fünftel des Kollektenhaushaltes. Sie stelle eine „verlässliche Grundfinanzierung gemeindlicher Aktivitäten unabhängig von der Kirchensteuer“.
Informationen über die Stiftung zeigt die Internetseite www.stiftung-badsoden.de

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